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archäologie

Große geschichtliche Anlage von 4500-4900 Jahre alten Lehmbauwerken (Sigurat) in Kaschan

Von diese Anlage, bei der mehr als eine Million großer, quadratischer, ungebrannter Lehmziegeln verwendet wurden, wurden bisher mehr als 2500m² gefunden, die in mehreren Schichten übereinander liegen. Der Aufbau zeigt, dass es sich um eine Kultstätte handelt, die auf den Anfang der ilamischen Periode zurückgeht. Archäologische Untersuchungen bewiesen, dass dieses Gebäude älter als der Tempel von Tscherasnabil in Schusch ist. Dort wurde übrigens neulich ein eigenes Zentrum für die Erforschung des Lehm(baus) gegründet.

Fußabdrücke von vorgeschichtlichen Vögeln in Birdschand

Bei den im Norden der Stadt Birdschand durchgeführten Untersuchungen wurden drei Fußabdrücke von sehr großen Tieren entdeckt. In Birdschand, das im Süden der Provinz Chorasan im Nordosten des Irans liegt, wurden in letzter Zeit von Forschern öfters Funde von großen urzeitlichen Tieren entdeckt. So waren auch in der Vergangenheit mehrere aussagekräftige Fußabdrücke gefunden worden. Diese Spuren zeigen große Ähnlichkeit mit den Fußabdrücken von "Ointa" in Utah in Amerika.

ausstellungen

Die Architektur der Völker im Azadi-Turm in Teheran

Ingenieuren von Tschagarsambil durchgeführt. Für die Zusammenstellung dieser Ausstellung arbeiteten die Kulturabteilungen der Botschaften von Bulgarien, Türkei, Rumänien, Österreich, Deutschland, Frankreich, Spanien, Griechenland und Italien mit den Veranstaltern zusammen. Sie dauerte vom 18. bis zum 22. Mai.


Durch die Gruppe Architektur und Städtebau des internationalen Zentrums für den Dialog der Zivilisationen wurde diese Ausstellung veranstaltet. Sie wurde weiters unter Teilnahme der Vereinigung der Bauingenieure, der Universität Teheran und der Firma von beratenden

veranstaltungen

Konferenz über Islam und Christentum in Teheran
Symposium über Islam und Westen in Teheran

Heute hätten die Muslime und Christen ein friedliches Zusammenleben, weil sie die Werte des Anderen achteten und die gemeinsamen spirituellen Ziele verfolgten. In dieser Konferenz sprachen auch einige andere religiöse Persönlichkeiten.

Im vergangenen Februar wurde in Teheran eine Konferenz über Christentum und Islam veranstaltet. Bei der Eröffnung dieser Konferenz sagte Muhammad Eraqi, der Direktor der Organisation für Kultur und islamische Beziehungen, dass der Islam und das Christentum eine wechselhafte Geschichte erlebt und in verschiedenen geschichtlichen Perioden viele Gemeinsamkeiten gehabt hätten. Die Anhänger dieser beiden großen Religionen hätten Jahrhunderte in gemeinsamen Gebieten wie Palästina, Syrien, Iran und Irak friedlich zusammengelebt. Aber machtgierige und verdorbene Politiker hätten früher und heute versucht die Religion der Menschen für ihre schlechten Ziele zu missbrauchen. Diese Verdorbenen, nach dem Weltlichen Strebenden hätten auch die Kreuzzüge begonnen und durch die Kämpfe zwischen den Kulturen, Zivilisationen und Religionen, konnten sie die Anhänger der Religionen gegeneinander aufhetzen. Durch diese Kriege konnten sie auch die Reichtümer der Völker stehlen. Er meinte, wenn die Führer der Religionen die Wahrheiten der Religion und der religiösen Gesetze so wie sie sind, mit einer modernen Sprache und mit angemessener Literatur vernünftig und begründet ausdrücken, können sie die Beachtung der Weltgemeinschaft darauf lenken, dass sie eine religiöse Überzeugung annehmen werden. In diesem Fall werden die Religionen nicht zu Werkzeugen der Vergrößerung der politischen Macht und es wird nicht zu Kriegen kommen. Er sagte, dass die Grundlage des Dialogs der Zivilisationen der Dialog der Kulturen sei und dessen Wurzel der Dialog der Religionen, weil wir keine große Zivilisation und Kultur auf der Welt kennen, außer dass sie geschichtlich in einer großen Religion verwurzelt ist.

Bei diesem eintägige Symposium, das im Büro für politische Studien im Außenministerium in Teheran veranstaltet wurde, sprachen einigechristliche und muslimische Gelehrte.
Sporisonen, ein Teilnehmer von der lutherischen Kirche in Finnland, sagte, dass wissenschaftlich festgestellt worden sei, dass die islamische und orientalische Zivilisation die sozialen Normen derwestlichen Kultur in großem Maße beeinflusst hätten. Im Westen würden sogar viele von den Wurzeln der Philosophie, die vom Orient kamen, als das "Licht des Orients" bezeichnet. Er führte unter dem Titel "Der Islam aus der Sicht des christlichen Westens" aus, dass zur Zeit im Westen der Islam mit großer Angst gesehen werde und auch in der islamischen Welt eine Beunruhigung wegen der westlichen Kultur bestehe. Sie müssten sich aber zusammen darum bemühen, gemeinsame Werte erreichen. Er kritisierte in seiner Ansprache die Propaganda der westlichen Medien gegen den Islam und sagte: "Es sind die westlichen Massenmedien, die Samen der Entzweiung zwischen Islam und Christentum säen und die negativen Aspekte stärker propagieren." Er sagte, dass das Interesse der Europäer für den Islam vor dem Mittelalter sehr groß gewesen sei. Aber nachdem die Truppen der Osmanen gekommen waren, führte das schreckliche Bild, das sie vermittelten, dazu, dass das Interesse verringert wurde. Er sagte an die christlichen Geistlichen gerichtet, dass es der Kirche nütze, die positiven und anziehenden Seiten des Islams in Europa vorzustellen und zu verbreiten. Es dürften die Missverständnisse zwischen Islam und Christentum nicht vergrößert werden und dabei spielten die religiösen Führer eine wesentliche Rolle.

In dieser Konferenz sagte der armenische Patriarch Sarkisian: "Nach den Ereignissen des 11. Septembers wurde Religion zu einer aktuellen Angelegenheit." Er sagte weiter, dass die Geschichte der Beziehungen zwischen Muslimen und Christen eine Geschichte mit vielen Höhen und Tiefen gewesen sei und dass sie durch den Dialog die schwierige Vergangenheit vergessen könnten.

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