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Bericht vom Seminar über Maulana Dschalalud-Din Rumi |
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Am 16. November wurde das Seminar über Maulana Dschalal ud-Din Rumi und seinen Beitrag zum Dialog der Kulturen in Wien veranstaltet, das die Beachtung einer Zahl von kulturellen österreichischen und iranischen Persönlichkeiten fand.Diese Konferenz wurde auf Vorschlag und in Zusammenarbeit der Kulturabteilung der iranischen Botschaft mit der Österreichischen Orientgesellschaft Hammer-Purgstall veranstaltet. Bei der Eröffnung dieser Konferenz sagte Seyyed Muhammad Chamenei, der Direktor des philosophischen Instituts Mulla Sadra: Was wir als Mystik bezeichnen, ist das Erbe und das Kapital von Jahrhunderten der menschlichen Zivilisation und hat seine Wurzel in der Geschichte und den Herzen der Menschen. Er sagte, dass Maulana vor 700 Jahren lebte und eine mystische Quelle in seinen Werken hinterlies. Maulawi sei die Verkörperung der Welt der Mystik. Wenn Maulawi dichtete, verstanden ihn Iraner, Inder, Ägypter und die ganze islamische Welt. Maulawi wäre die Zunge der Mystik gewesen. Danach sprach der Botschafter der Islamischen Republik Iran, Rahimpour. Nach ihm hielt Ajatollah Taskhiri, der Direktor der Organisation für die Annäherung der islamischen Konfessionen, seine Ausführungen unter dem Titel: "Die Schule der Liebe bei Maulana". Anschließend führte Prof. Dr. Annemarie Schimmel ihren Beitrag "Der Einfluss Maulanas im Osten und Westen" aus. In einem Teil ihres Vortrags sagte sie, dass Maulana einen großen Einfluss auf die islamische Denkweise hatte. Er hätte einen großen Teil der islamischen Mystik und die Sufischule in Chorasan geformt. In der jetzigen Zeit sind seine Werke in viele Sprachen der Welt übersetzt worden und alle könnten aus seinen Gedanken Nutzen ziehen. Wir seien Zeugen der Verbreitung der Gedanken Maulanas auf der ganzen Welt. Prof. Nasrollah Pourjawadi von der Universität Teheran hielt sein Referat über "Die Liebesmystik Maulanas und die Sufischule in Chorasan." Abschließend sprach Dr. Rastegar, Mitglied der Österreichischen Akademie der Wissenschaften, in einem Bericht über "Die Rezeptionsgeschichte Maulanas in Österreich." Der Vortrag von Prof. Pourjawadi wird in dieser Nummer ab Seite 14 gekürzt wiedergegeben und die Rede von Prof. Schimmel soll in der nächsten Nummer erscheinen. |
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